Jahrhundertsturm Sandy legt New York lahm – die Stadt bleibt am Montag geschlossen

| 29. Oktober 2012 | 0 Kommentare

New York - Der Jahrhundertsturm Sandy legt die Stadt lahm

Der Montag ist an der Ostküste offiziell storniert. So beginnt der Artikel in der Washington Post über die Zustände in New York, die durch den Jahrhundertsturm Sandy ausgelöst wurden. New York bleibt heute kollektiv geschlossen. Nach Berechnungen von Meteorologen des TV-Senders CNN sollte „Sandy“ am späten Montag (Ortszeit) nahe der Delmarva-Halbinsel an der US-Ostküste auf Land treffen.

Wegen des Sturms fallen beispielsweisle Züge, Busse, U-Bahnen sowie Fähren in und um New York City aus. Das Fahrverbot für den öffentlichen Nahverkehr gilt seit Sonntag 19.00 Uhr Ortszeit (24.00 Uhr MEZ). Die New Yorker Busse und U-Bahnen werden für gewöhnlich täglich von 8,5 Millionen Fahrgästen genutzt. Auch in Washington und Philadelphia stellten Busse und Bahnen ab Mitternacht den Betrieb ein. Auch der Flugverkehr wurde bereits eingestellt – New York ist damit heute von der Außenwelt abgeschnitten.

Die US-Aktienmärkte bleiben zum Wochenauftakt geschlossen. Dies ordnete die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC an, um angesichts des Hurrikans “Sandy” die Sicherheit der Händler und Angestellten nicht zu gefährden. Damit gibt es am Montag keinen Handel an den bekanntesten Börsen der Welt, der New York Stock Exchange (NYSE) und der Nasdaq. Ob am Dienstag wieder gehandelt wird, steht laut SEC noch nicht fest.

Erstmals seit 27 Jahren wird damit der Handel an der Wall Street wegen eines Sturms lahmgelegt. Zuletzt war die Börse 1985 sturmbedingt geschlossen worden, als Hurrikan “Gloria” über New York hinwegzog. Auch nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 stand der Handel an der berühmten Wall Street still.
Auch die UN haben wegen „Sandy“ ihr Hauptquartier in New York geschlossen. Die Schließung werde „mindestens“ einen Tag dauern, sagte Vize-Sprecher Eduardo del Buey am Sonntag.

US-Präsident Barack Obama forderte seine Mitbürger auf, die Bedrohung durch den Hurrikan „sehr ernst“ zu nehmen. Er ermahnte die Bewohner der Ostküste, sie sollten die Anweisungen der Behörden in den kommenden Tagen genauestens befolgen.

via Hurricane Sandy closings and cancellations in the D.C. area – Going Out Gurus – The Washington Post.

Ähnliche Beiträge:

  1. Streik in Foxconn-Werk legt iPhone-5-Produktion lahm
  2. Toronto – die Stadt der toten Vögel
  3. Chinas Premier dementiert Bericht der “New York Times”
  4. Investoren haben die Liebe zur New York Times wieder entdeckt

Tags: , , ,

Kategorie: Umwelt

Info zum Autor ()