Parlamentswahl Ukraine: massiver Wahlbetrug wird befürchtet
Zu spät für faire Wahl: Vitali Klitschko, Spitzenkandidat der UDAR-Partei, auf @zeitonline über den Wahlkampf. zeit.de/politik/auslan… #ukraine
— ZEIT ONLINE (@zeitonline) Oktober 28, 2012
In der Ukraine hat die Wahl eines neuen Parlaments begonnen. Bei der Abstimmung über die 450 Abgeordneten gilt die Partei der Regionen von Präsident Viktor Janukowitsch als Favorit. Sie findet vor allem im russischsprachigen Osten des Landes Unterstützung. Die oppositionelle Partei UDAR von Box-Weltmeister Vitali Klitschko könnte mit der Allianz der inhaftierten Ex-Ministerpräsidentin Julija Timoschenko eine Koalition bilden, wenn sie es schafft, einige Direktkandidaten auf ihre Seite ziehen zu ziehen. Die UDAR hat sich dem Kampf gegen die in der Ukraine besonders schlimme Korruption verschrieben.
Klitschko mit seinem Bündnis und die Vaterlandspartei der früheren Ministerpräsidentin Timoschenko konkurrieren um die Führung der Opposition.
BM Westerwelle: Wahlen in der Ukraine sind eine wichtige Bewährungsprobe für Demokratie und Rechtstaatlichkeit.
— Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) Oktober 28, 2012
Insgesamt können 37 Millionen Wahlberechtigte zwischen 21 Parteien auswählen. Diese müssen für den Einzug in das Parlament die Fünf-Prozent-Hürde überwinden. Daneben bewerben sich rund 2600 Direktkandidaten. Vergeben werden 450 Sitze, davon 225 durch Direktmandate, die andere Hälfte an Listenkandidaten der Parteien. Etwa 4.000 Wahlbeobachter sind im Land, da Wahlbetrug befürchtet wird. Die Parlamentswahl gilt als wichtiger Test für mögliche Kandidaten der nächsten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2015.
via Parlamentswahl Ukraine: Beobachter rechnen mit massivem Wahlbetrug | Politik | ZEIT ONLINE.
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Kategorie: International, Politik





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